HDM - Hochschuldidaktisches Netzwerk Mittelhessen
Print this page

Grundlagen der didaktischen Differenzierung — Umgang mit Heterogenität

Beschreibung:

Die Heterogenität von Studierenden ist Gegebenheit in jeder Lehrveranstaltung. Doch wie kann ein methodischer Weg für alle passend sein? Welche didaktischen Wege gibt es, ein differenzierendes Lehrangebot zu gestalten? Oder modern gefragt: Welche Möglichkeiten einer diversity-gerechten Hochschuldidaktik gibt es für Ihre Lehre?

Das Prinzip der didaktischen Differenzierung gilt als Königsweg beim Umgang mit Heterogenität in organisierten Lernsituationen und kann auch für die Hochschuldidaktik genutzt werden. Im Workshop reflektieren Sie verschiedene Dimensionen der Heterogenität in Gruppen (wie z.B. Leistungsstand, Motivation, Geschlecht, Alter, Bildungshintergrund, Behinderung). Sie arbeiten heraus, wie Sie das Prinzip der didaktischen Differenzierung für den Einsatz in Ihrer eigenen Lehre fruchtbar machen können und welche Chancen und Grenzen unterschiedlicher Formen didaktischer Differenzierung dabei zu berücksichtigen sind. Außerdem analysieren Sie, welche hochschuldidaktischen Methoden sich für den Umgang mit Heterogenität eignen und reflektieren anhand konkreter Fälle die jeweilige Passung für Ihre eigene Lehre.

Themenfeld:

Vielfalt gestalten

Kompetenzfeld:

Chancengleichheit und Konfliktmanagement

Intendierte Lernergebnisse:

Sie sind nach dem Workshopbesuch in der Lage,
  • die Heterogenität von Studierendengruppen als Ausgangslage für die Planung und Gestaltung Ihrer Lehre zu reflektieren und konstruktiv zu nutzen.
  • Möglichkeiten und Grenzen der didaktischen Differenzierung für die Hochschullehre zu benennen.
  • hochschuldidaktische Methoden im Hinblick auf ihr Potenzial im Umgang mit Heterogenität zu beurteilen.

Referent/in:

Dr. Cornelia Arend-Steinebach

Dauer:

1 Tag

Arbeitseinheit:

8

Termin:

Mi. 14.03.2018: 9:30 bis 17:30 Uhr

Ort:

Philipps-Universität Marburg
Deutschhausstr. 11+13
+01/0010
35032 Marburg

Teilnahmeentgelt:

15 €