HDM - Hochschuldidaktisches Netzwerk Mittelhessen
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Interkulturelle Kompetenz

Hochschullehre als globale Herausforderung heisst auf praktischer Ebene: eine für interkulturelle Möglichkeiten und Schwierigkeiten sensible Lehrgestaltung. Interkulturelle Kompetenz wird angesichts einer zunehmend internationalisierten Hochschule immer deutlicher, was allerdings diese "Kompetenz" ausmacht und worum es geht, ist leider noch nicht so deutlich zu vernehmen und bedarf einer eingehenderen Klärung.

Kulturelle Differenzen in der Hochschullehre angemessen zu beachten, ist insbesondere angesichts der Internationalisierung der Hochschule ein wichtiger Aspekt der Lehrkompetenz. Damit einher geht die Anforderung, Lehre als kultursensiblen Unterricht zu gestalten und dabei die vorhandenen Lehr- und Lerngewohnheiten der Lernenden aus unterschiedlichen Kulturkreisen orientieren. Dies bedeutet z.B. hinsichtlich ausländischer Lernender ein bisweilen völlig anders geartetes Lern- und Diskussionsverhalten. Vorwissen zu interkulturellen Unterschieden erleichtert die didaktische Konzeption und ermöglicht ein adäquates Handeln in multikulturellen Lehr- und Lernsituationen.

Desweiteren studieren ausländische Studierende unter speziellen Rahmenbedingungen, Interessenlagen und Strukturen, die teilweise erheblich von deutschen Studierenden abweichen. Damit einher geht zugleich das Potential eines interkulturellen Unterrichts. Dieses sinnvoll im Unterricht zu verwerten, bedarf einer besonderen Aufmerksamkeit.

Letztendlich sind im Zuge der Internationalisierung Lehrende zunehmend gefordert, in einer fremden Sprache zu unterrichten. Dies erfordert Übung sowie eine adressatengerechte Planung und Unterrichtsvorbereitung.

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